C H R O N I K

 

Geschichte der Freiwilligen Feuerwehr Fraunberg

 

Die Gründung der Freiwilligen Feuerwehr Fraunberg geht laut Gründungsurkunde auf das Jahr 1873 zurück. Diese Urkunde wurde bei Recherchearbeiten zur Ortschronik von Fraunberg im Staatsarchiv in München gefunden.

In einem Schreiben der Gemeindeverwaltung an das Königliche Bezirksamt in Erding heißt es:      

” Die unterfertigte Gemeindeverwaltung zeigt hiermit ergebenst an, dass sich am 20. v. Mts. dahier eine bis jetzt aus 25 Mann bestehende Freiwillige Feuerwehr gebildet hat. Eigene Statuten hierzu wurden vorläufig noch nicht entworfen, sondern nur jedem Manne sein Dienst zugewiesen.”

Ehrfruchtsvoll verharrt den 12. November 1873 die Gemeindeverwaltung Fraunberg.

Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr Fraunberg treten am 17. Dezember 1873 zusammen, um die notwendige Satzung zu beschließen. Diese Satzung besteht aus 14 Artikeln, wobei bereits zu dieser frühen Zeit zwischen “ordentliche” (aktive) und ausserordentliche (passive) Mitglieder unterschieden wird. So heißt es in Artkel 1: “Der Zweck der Freiwilligen Feuerwehr ist die geordnete Hilfe bei Feuersgefahr”. Artikel 4: “Die ordentlichen Mitglieder theilen sich in 3 Züge – a) Steiger – b) Spritzenmänner – c) Retter.  Artikel 10 lautet: “Die Freiwillige Feuerwehr steht unter der Leitung eines aus 7 Mitgliedern zusammengesetzten Verwaltungsrathes, diesen bildet der 1. Vorstand, Hauptmann, Schriftführer und Cassier, Zeugwart und Zugführer”. Der erste gewählte Verwaltungsrath bestand aus: Felician Lex – Vorstand, Korbinian Daimer – Hauptmann, J. Träger – Schriftführer und Cassier, den Zugführern: Johann Braun, Georg Stachl und Johann Bauer, Ed. Reiser - Zeugwart.

Bereits im Jahr 1875 wurde den Unterlagen zufolge die erste Feuerspritze angeschafft. In einem Reklamationsschreiben schreibt die Gemeinde an das Königliche Bezirksamt Erding, Feuerspritze betreffend: “Die unterfertigte Gemeindeverwaltung berichtet hiermit , dass die neue, bei Bachmair in Erding gefertigte Feuerspritze das nicht leistet, was sie vertragsmäßig leisten soll, nämlich bei 6 Mann Bedienung in 1 Minute 110 Liter Wasser auf 21 Meter Entfernung ohne Anwendung eines Schlauches liefern. Sie verspritzt aber höchstens 50 Liter auf 16 Meter Entfernung. Sie wird zur Reparatur zurückgegeben, und es kann daher vorläufig keine Feuerwehrübung abgehalten werden”. 21. Juni 1875 – Gemeindeverwaltung Fraunberg.

In einem Schreiben vom 10. September 1879 des Bezirksamtes Erding an die Gemeindeveraltung von Fraunberg wird der Vollzug der Distriktsfeuerlöschordnung angemahnt. Unter anderem heißt es in diesem Brief: “Die angeordneten Beschlußfassungen über Festsetzung der Lärmzeichen, Regelung des Spritzen- und Mannschaftswagenfahrdienst, über Feuerboten und Feuerreiter-Dienst, Anschaffung von Armbinden pp. sind nicht ersichtlich; ebensowenig die Verkündigung der Distriktsfeuerlöschordnung. Kurz das wiederholt in Erinnerung gebrachte Ausschreiben vom 30. Jänner scheint gar nicht mehr gelesen worden zu sein. Bei Vermeidung empfindlicher Disciplinarstrafe sind die Acten zu bilden, zu ergänzen und zu vervollständigen, wie es dort angeordnet ist, und binnen 14 Tagen hierher in Vorlage zu bringen. Zu Vorlageberichten sind ganze Bogen zu verwenden”.

Königliches Bezirksamt Erding, Bachmair

Die Gemeindeverwaltung meldet mit Schreiben vom 18. September 1879, dass die geforderten Auflagen erfüllt wurden, bzw. die nötigen Anschaffungen erfolgt seien. Des weiteren meldet die Gemeinde, dass die nachstehend aufgeführten Mitglieder sich nach § 21 von alle Übungen entbinden lassen möchten und dafür bereit sind, jeweils hierfür zur Anschaffung von Löschrequisiten jährlich 3 M zu bezahlen. Winkler Josef, Blattenberger Josef, Seierer Georg sen., Seierer Franz, Reiter Michael, Gruber Josef, Pfanzelt Sebastian und Atzberger Georg.

Die 1984 renovierte Standarte der Feuerwehr trägt die Jahreszahl 1901. Es ist sehr wahrscheinlich, dass diese Standarte eben im Jahr 1901 geweiht wurde. Schriftliche Aufzeichnungen darüber gibt es nicht mehr.

Das von der Freiwilligen Feuerwehr Fraunberg heute noch gern benutzte Trinkhorn weist in der Zinneinfassung folgende Gravur auf: „Zur Ehre der Freiwilligen Feuerwehr Fraunberg, 28. August 1879“. Wie alt das Horn tatsächlich ist, kann leider nicht mehr nachgewiesen werden, es erfüllt jedoch auch in unseren Tagen weiterhin seinen Zweck. Ebenfalls noch im Besitz der Feuerwehr ist ein Signalhorn, mit dem Feueralarm für die Feuerwehrmänner geblasen wurde.

1901 wurde von der Firma Braun in Nürnberg eine Druckspritze zum Preis von 1.280 M gekauft. Mit Datum 22. Dezember 1901 erstellt der Bezirksfeuerwehrvertreter, F. Koschad, seinen Prüfbericht an das Königliche Bezirksamt in Erding. Er bestätigt das vorschriftsmäßige Arbeiten der Cylinder, der Saugschläuche, des Druckkessels, das zu leistende Wasserquantum und der Strahlweite mit Mundstück von 32 Metern. Bei Verwendung von 2 Strahlrohren beträgt die Strahlweite noch 28 Meter.

In einer weiteren vorliegenden  Aufzeichnung wird eine Sitzung des Verwaltungsrates vom 11. Juni 1911 protokolliert. Der Verwaltungsrat, vergleichbar mit der heutigen Vorstandschaft, bestand nach diesem Protokoll aus acht Personen, von denen sechs an dieser Sitzung teilgenommen haben. Unter Tagesordnungspunkt: 1) wurde der Rechnungsabschluss geprüft. Es ergaben sich für das Jahr 1910 Einnahmen von 186 Mark und 68 Pfennigen und Ausgaben in Höhe 102 Mark.  Im Guthaben von 84 Mark eingeschlossen ist ein Zuschuss des Distrikts Erding von 50 Mark. Punkt: 2) in Zukunft sollen die Beiträge in einer Summe durch den Gemeindediener „eingebracht“ werden.

Dass die verschiedenen Ämter und Posten in der Feuerwehr damals sehr ernst genommen wurden, ergibt sich aus Punkt: 3) der Tagesordnung. Hier soll eine Aufforderung an den Adjudanten Zierl zur Niederlegung seiner Charge ergehen. Veranlassung hierzu, so das Protokoll, sei sein oftmaliges Fehlen bei den Übungen und sein wiederholt eigentümliches Verhalten nach den Übungen in Uniform, welches sich mit der Stellung eines Adjudanten der Freiwilligen Feuerwehr nicht vereinbaren lässt. Der nähere Sachverhalt ist leider nicht angegeben. Für den Verwaltungsrat zeichneten Heinrich Stix, Vorstand und Schriftführer sowie Anton Wagenbauer als Kommandant und die Herren Lorenz Bauer, Georg Brendel, Matthias Huber und Josef Eschbaumer. 

Bei einer Versammlung am 30. Juni 1912 erhielten nach einigen Worten der Anerkennung die Feuerwehrleute Georg Brendel, Josef Eschbaumer sowie Georg Thaler für ihre vorbildliche Einstellung das Ehrenverdienstkreuz mit Urkunde überreicht. Alle übrigen Mannschaften wurden zur treuen Pflichterfüllung ermahnt. Mit einem dreimal Hoch auf Seine Königliche Hoheit den Prinzregenten schloss die Versammlung.

Es fehlen dann die Aufzeichnungen bis ins Jahr 1930. Im Protokoll vom 08. Dezember 1932 ist niedergeschrieben, dass die Fahnenabordnung der Feuerwehr am 2. Juli beim Priminzeinzug und am 10. Juli 1932 bei der Priminzfeier in Riding teilgenommen hat.

Nachdem das Jahr 1932 mit einem für die Feuerwehr erfreulichen Kassenbestand von 207,77 Mark abgeschlossen werden konnte, beschloss man in der Versammlung vom 25. Juli 1933 den Jahresbeitrag auf 50 Pfennig zu senken. Auf dieser Sitzung wurde ebenfalls über die Regulierung der entstandenen Bierschulden bei den Einsätzen in Kleinthalheim, beim Reiter in Fraunberg und beim Radlmeier in Sandberg beraten. Nach längerer Aussprache wurde die Schuld aus Kleinthalheim in Höhe von 16,65 Mark (37 Liter Bier) von der Feuerwehrkasse übernommen. Der Bierpreis betrug zu dieser Zeit 45 Pfennig pro Mass. Hierzu stifteten Kommandant Pfanzelt und Adjudant Füßl je 3 Mark. Die Schulden bei den Bränden Reiter und Radlmeier wurden von der Mehrzahl abgewiesen.

Am 8. Dezember 1935 wurde nach den Aufzeichnungen für eine längere Zeit die letzte Generalversammlung der Freiwilligen Feuerwehr Fraunberg abgehalten. Der Kommandant konnte 35 Aktive der Feuerwehr und Bürgermeister Mathias Huber begrüßen. Als Kassenbestand wurden 15,60 Euro festgestellt. Das Protokoll endete “zeitgemäß” mit einem dreifachen “Sieg Heil auf unseren Führer Adolf Hitler”.

Bereits im Jahre 1949 waren Bestrebungen im Gange, zum 80-jährigen Gründungsfest, eine neue Fahne für die Freiwillige Feuerwehr anzuschaffen. Anfang 1952 wurde auf Anregung von Kommandant Georg Pfanzelt  mit der Sammlung für den Kauf einer neuen Fahne begonnen. Es heißt in den Unterlagen, es war ein harter Anfang, aber die Energie unseres Kommandanten mit seinen Mitarbeitern brachten es zum „Anfangserfolg“. Am Sonntag, den 21. Dezember 1952 war im Gasthaus Stulberger in Fraunberg eine Gemeindeversammlung angesetzt. Kommandant Pfanzelt hielt zu Beginn der Versammlung mit Bürgermeister Fischer Rücksprache wegen der Gründung eines Kauf- und Festausschusses. Nachdem der Ausschuss gebildet war, die Festleitung wurde in die Hände von Lehrer Simon Kranich gelegt, gab der Kommandant bekannt, dass er einen Vertreter der Fahnenstickerei Harslem aus München eingeladen hat und dieser nun einige Musterfahnen verschiedener Macharten vorstellen wird. Nachdem sich die anwesenden Feuerwehrler und Bürger die schönste Fahne ausgesucht hatten, zog sich der Kaufausschuss ins angrenzende Nebenzimmer zur Beratung zurück. Es konnte jedoch kein Ergebnis darüber erzielt werden, welche Fahne gekauft werden sollte. Der Ausschuss einigte sich jedoch insoweit, dass an diesem Abend ein Kaufvertrag abgeschlossen werden sollte. Welche Fahne letztlich bestellt werden soll, sollte der Ausschuss in einer im Januar 1953 geplanten Sitzung entscheiden. Franz Füssl leistete in seiner Funktion als Kassier eine Anzahlung in Höhe von 500 DM für die neue Fahne.

 

80-jährige Gründungsfest mit Fahnenweihe am 5. Juli 1953

Für dieses Gründungsfest konnte als Fahnenmutter Katharina Deutinger gewonnen werden, als Festdamen haben Gerda Haas, Erna Angermaier, Klara Pfanzelt, Rosa Pichlmaier, Anni Lechner, Elisabeth Lechner und Emilie Bauer dieses Fest umrahmt. Fanny Fischer und Renate Stein waren als Fahnenmädchen dabei.

Am Festtag hallten bereits um 5.00 Uhr morgens Böllerschüsse über das erwachende Fraunberg. Nach dem musikalischen Weckruf durch die Blaskapelle Reiser wurden an den mit Ehrenpforten geschmückten Ortseingängen die Gastvereine vom Festausschuss, der Fahnenmutter und den Festjungfrauen, sowie dem Patenverein Thalheim mit ihrer Patenjungfrau Leni Seilbeck, eingeholt und zum Festplatz beim Festwirt Stulberger geleitet.

Als eine der ersten Vereine traf die Abordnung der Erdinger Feuerwehr mit ihrem Spielmannszug ein. Der Kirchenzug führte vom Festplatz an der Pfarrkirche St. Florian vorbei auf den Wirtsanger. Das alte Fraunberger Schloss und das dicht belaubte Bachufer der Strogen boten einen idealen Hintergrund für die Stätte der kirchlichen Fahnenweihe. Nach den gesprochenen Weihesprüchen der Festjungfrauen Elisabeth und Anna Lechner enthüllte die Fahnenmutter, Katharina Deutinger, die neue Fahne. Nach der Weihe der Fahne durch Pfarrer Riester bezeichnete dieser in seiner Festansprache die Fahne als Sinnbild der Treue, um die sich die Menschen einer Gemeinschaft scharen und empfahl die Männer der Fraunberger Feuerwehr dem besonderen Schutz des heiligen Florians, dessen Bildnis die neue Fahne trägt. Festleiter, Lehrer Simon Kranich, legte seiner Ansprache den Gedanken der Nächstenliebe zugrunde, wie ihn die Feuerwehr in selbstlosen, uneigennützigem Einsatz zum Schutze der Einwohnerschaft verwirkliche. Den Dank der Gemeinde stattete Bürgermeister Fischer der Fraunberger Feuerwehr ab. Kommandant Pfanzelt bedankte sich bei allen Bürgern der Gemeinde für die Spenden und die Unterstützung, die dieses Fest erst ermöglicht hätten. Das anschließende Festmahl wurde dann in der Gastwirtschaft Stulberger eingenommen. Insgesamt waren 42 Vereine der Einladung aus Fraunberg gefolgt.

Den Höhepunkt des Festes bildete der Festumzug, der bei allen Zuschauern einen unvergesslichen Eindruck hinterlassen hat. Angeführt durch die Blaskapelle Reiser und dem Spielmannszug der Erdinger Feuerwehr zogen die Vereine durch die festlich geschmückte Ortschaft und nachdem die Erinnerungsbänder durch die Festjungfrauen an die Vereine verteilt waren, verteilten sich die Festteilnehmer auf die beiden Gastwirtschaften Stulberger und Angermaier, wo zwei Tanzkapellen für Stimmung und gute Laune sorgten. Leider beeinträchtigte der am Spätnachmittag einsetzende wolkenbruchartige Regen den letzten Teil des Festes. Doch die Anwesenden sorgten dafür, dass es auch in den Wirtssälen lustig herging und somit das Fest einen würdigen Ausklang fand.

 

125-jähriges Gründungsfest 10. - 13. Juni 1999

Am 2. Mai 1997 findet im Gasthaus Stulberger eine außerordentliche Mitgliederversammlung statt. Die Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr müssen festlegen, wie das bevorstehende 125-jährige Gründungsfest gestaltet werden soll. Die Planung wird in die Hände des neugegründeten Festausschusses gelegt. Hans Wiesmaier gab spontan seine Zusage als Schirmherr und als Termin für das Fest wurde der 10. Juni - 13. Juni 1999 festgelegt.

Beim Patenbitten, zu dem wir uns nach Thalheim aufgemacht haben, konnten wir nach "langwierigen Verhandlungen", die einiges an Knieschmerzen brachten, die Kameraden aus Maria Thalheim als Patenverein für unser Gründungsfest gewinnen.

Der Festausschuss stellte in vielen Sitzungen ein beachtliches Programm zusammen, so begann unser Fest mit einem Gedenkgottesdienst für die verstorbenen Mitglieder unserer Feuerwehr mit anschließender Kranzniederlegung am Kriegerdenkmal. Nach dem Auszug zum Festzelt zusammen mit unserem Patenverein konnte unser Schirmherr, Bürgermeister Hans Wiesmaier, das erste Fass Festbier anzapfen. Anschließend spielte die Festkapelle Reichenkirchen für alle Festbesucher. Am Freitag fand ein Seniorennachmittag statt, bei dem der Landkreis Hendl und Bier für die Fraunberger Senioren spendierte. Abends regierte dann die Jugend im Bierzelt. Das BGP-Team verwandelte das Festzelt in eine große Disco und die Bardamen und -herren kamen ganz schön ins Schwitzen ob des großen Ansturms. Am Samstag fand dann der große Heimatabend statt. Gekonnt wurden von Feuerwehrmännern verschiedene Schlager parodiert und als Höhepunkt des Abends und für viele unvergessen, brachten die "Fraunberger Bankerldamen", dargestellt von unseren Jungfeuerwehrlern, einen Ratsch auf die Bühne, bei der die großen und kleinen Probleme unserer Gemeinde nochmals vor großem Publikum diskutiert wurden. Umrahmt wurde der Abend von unserer Festkapelle Reichenkirchen.

Am Sonntag, nach dem Weckruf, Einholen der Vereine und gemeinsamen Weißwurstfrühschoppen im Festzelt, fand auf dem Sportplatz des FC Fraunberg auf der Terrasse der Festgottesdienst mit Pfarrer Kriechbaumer statt. Nach dem Gottesdienst wurden die restaurierte Fahne und die Festbänder der Festdamen geweiht und anschließend wurde die Fahne an unseren Fähnrich übergeben und die Festbänder durch die Festdamen mit passenden Versen an der Fahne befestigt. Wie es Brauch ist, erhielt unser Patenverein ebenfalls ein Festband als Erinnerung an unser Gründungsfest. Nach dem gemeinsamen Mittagessen, ging es am Nachmittag im Festzug durch das geschmückte Fraunberg. Viele Zuschauer entlang des Weges bejubelten die in 3 Zügen, angeführt von jeweils einer Blaskapelle bzw. Spielmannszug, die vorbeiziehenden insgesamt 62 Vereine und die beiden Festkutschen mit den Ehrengästen. Zum Ausklang des Festes spielte am Abend noch die Gruppe “Nightline”. Auch das schönste Fest geht einmal zu Ende und so begann man am Montag, so manch einer mit schwerem Kopf, mit den Abbauarbeiten und Aufräumen.

 

Gesellschaftliche Aktivitäten der Feuerwehr Fraunberg

Die Freiwillige Feuerwehr Fraunberg beteiligt sich jedes Jahr an den Fronleichnamsprozessionen der Pfarreien Fraunberg und Riding. Ebenso sind wir mit unserer Fahnenabordnung bei den Kriegerjahrtagen in Fraunberg und Riding vertreten. Daneben richtete die Feuerwehr jahrelang den Katreinstanz in Fraunberg aus und nach 17 Jahren Pause, sollte am 10. Febraur 1984 die Feuerwehr wieder Ausrichter des Faschingsballes sein. Seit 2002 wird dieser Faschingsball nun jährlich gemeinsam von Ortsvereinen veranstaltet. Das Dorffest, ausgerichtet von der Feuerwehr, ist seit 1980 eine feste Größe im Terminkalender der Gemeinde. Eine ebenfalls lange Tradition hat die Christbaumversteigerung, die jährlich am Samstag vor dem 1. Adventsonntag, erstmals im Jahre 1974, abgehalten wird. Daneben besuchen wir als Gäste Fahnenweihen und Gründungsfeste der verschiedenen Vereine der Gemeinde und den Feuerwehren des Landkreises Erding. Die Feuerwehr stellte auch jeweils eine Abordnung bei den beiden bisher abgehaltenen Wallfahrten des Pfarrverbandes nach München und Altötting. Seit 1986 beteiligen sich die Aktiven der Feuerwehr am Kirchenpatrozinium, dem Hl. Florian in Fraunberg. Nach dem gemeinsamen Gottesdienstbesuch in Uniform und Fahnenabordnung trifft man sich zum Frühschoppen. Selbstverständlich übernimmt die Feuerwehr die Verkehrsabsicherung bei Veranstaltungen anderer Ortsvereine und beim Martinsumzug unseres Kinderhauses. Das Ferienprogramm der Gemeinde haben wir in den letzten Jahren ebenfalls durch einen Aktionstag für Kinder unterstützt. Die Feuerwehr ist auch vertreten, wenn es heißt, in Fraunberg wird wieder ein Maibaum aufgestellt. So wurde der Maibaum 2012 unter Federführung der Feuerwehr aufgestellt. Durch all diese Aktivitäten ist die Einbindung der Feuerwehr in unser Dorfleben dokumentiert, nicht zu vergessen, die vielen Stunden, die die Feuerwehrmänner jedes Jahr ehrenamtlich für Einsätze, Schulungen und Übungen für die Fraunberger Bürger aufwenden.

 

Neubau Feuerwehrgerätehaus 1964 - 1966

Die Gerätschaften der Freiwilligen Feuerwehr Fraunberg waren bisher in einem Nebenraum des sogenannten „Armenhauses“ in der heutigen Flurstraße untergebracht. Da die Ausrüstung der Feuerwehr jedoch immer umfangreicher wurde, war der Neubau eines Feuerwehrgerätehauses notwendig geworden. Der Gemeinderat genehmigte 1963 den Neubau eines Feuerwehrhauses an der Stelle des Armenhauses. Die Feuerwehr übersiedelte mit ihren Gerätschaften für die Dauer der Bauarbeiten in eine Garage auf der Rückseite des alten Schulhauses. Im Jahr 1964 begannen die Bauarbeiten am Feuerwehrhaus mit Schlauchturm und die Rohbauarbeiten konnten noch im gleichen Jahr abgeschlossen werden. Nachdem das Gerätehaus endlich fertig gestellt werden konnte, nutzte man den Übungsabend vom 12. Mai 1966 um mit den gesamten Gerätschaften ins neue Feuerwehrhaus einzuziehen. Am 24. November 1966 fand die offizielle Übergabe des neuen Feuerwehrgerätehauses an die Wehrmänner statt. Nach der kirchlichen Weihe durch Pfarrer Albertshauser traf man sich im Gasthaus Stulberger zur Feier, zu der Bürgermeister Fischer auch den Gemeinderat geladen hatte.

 

Neubau Feuerwehrgerätehaus 2004-2006

Anlässlich einer Besprechung  im Feuerwehrhaus mit Bürgermeister Wiesmaier und der Vorstandschaft, bei der auch KBR Vogl anwesend war, wurde uns von Seiten der Gemeinde bestätigt, dass die Zustände im Gerätehaus sowohl aus technischer Sicht als auch aus Sicherheitsgründen nicht mehr tragbar seien und der Neubau eines Feuerwehrhauses in Angriff genommen werden muss.

Nachdem der Gemeinderat von Fraunberg in einer Sitzung Mitte 2000 beschlossen hat, für die Freiwillige Feuerwehr Fraunberg ein neues Gerätehaus zu bauen, liefen nun die Planungen für den Neubau. In einer Besprechung mit Bgm. Wiesmaier einigte man sich auf den Standort beim Fußballheim. Nun konnten die Planungen weiter konkret vorangetrieben werden.

Auf einer weiteren Besprechung mit Bgm. Wiesmaier traf sich die Vorstandschaft der Feuerwehr zusammen mit KBR Vogl und dem Architekten, um die weitere Vorgehensweise bei der Planung abzustimmen.  Herr Vogl teilte uns bei dieser Besprechung ebenfalls mit, dass ein vorzeitiger Baubeginn für das Gerätehaus in Fraunberg derzeit nicht zugesagt werden kann, da momentan die vorhandenen Geldmittel der Staatsregierung über Jahre hinaus bereits verplant waren. Aufgrund dieser Tatsache wurde bei der Regierung eine sogenannte Prioritätenliste aufgelegt. Damit wir in dieser Prioritätenliste für das Jahr 2000 noch Punkte erhalten können, solle ein weiterer überarbeiteter Plan noch vor Jahresende bei der Regierung eingereicht werden. Um weitere Pluspunkte in der Prioritätenliste zu bekommen, wurde Architekt Bauer mit der Erstellung einer Mängelliste unseres bestehenden Gerätehauses beauftragt. Zu diesem Zweck besichtigten wir zusammen mit Bgm. Wiesmaier, KBR Vogl und Architekt Bauer unser Gerätehaus. Architekt Bauer und KBR Vogl zeigten sich überzeugt, dass der zuständige Sachbearbeiter der Regierung anlässlich einer Besprechung im Landratsamt Erding, zu der sich Bgm. Wiesmaier und KBR Vogl zusammen mit Architekt Bauer mit dem Sachbearbeiter treffen wollen, von der Dringlichkeit unseres Neubaus überzeugt werden könne.

Nach vielen Verzögerungen und Rückstufungen in der Prioritätenliste konnte am 15. November 2004 endlich mit den Bauarbeiten für das Gemeinschaftsprojekt Feuerwehrhaus und Schützenheim begonnen werden. Bereits am 24. November 2004 wurde das „Schnurgerüst“ aufgestellt und am 01. Dezember 2004 dann der lang ersehnte offizielle Baubeginn für unser neues Feuerwehrhaus. BM Wiesmaier, die Gemeinderäte, Architekt Bauer und die Vereinsvorstände von Schützen und Feuerwehr sowie unsere beiden Kommandanten schwangen die Spaten und eröffneten damit für alle ersichtlich den Baubeginn für unser Gemeinschaftsprojekt. Die Gesamtkosten belaufen sich laut Planung auf ca. 375.000 Euro, hinzu kommen noch etwa 250.000 Euro, die die beiden Vereine als Eigenleistung einbringen wollen. Im neuen Jahr wird das Feuerwehrhaus an die Mehrzweckhalle des FC Fraunberg angebaut, so dass alle 3 Vereine in Zukunft "unter einem Dach"  leben werden.

Für die Bauarbeiten wurde von der Gemeinde ein gebrauchter Baukran gekauft und am 08. Januar  2005 auf der Baustelle aufgestellt. In der Jahresversammlung am 26. Februar konnte Bauleiter Daschinger Georg bereits von 917 Arbeitsstunden berichten. Am 08. Mai 2005 feierten wir zusammen mit den Schützen Richtfest, in der kleinen Feier erfuhren wir vom Bauleiter, dass inzwischen 57 verschiedene “Arbeiter” am Gemeinschaftsprojekt mitgearbeitet haben und bisher ca. 2.800 Stunden eingebracht haben. Er führte weiter aus, dass mittlerweile 330 Paletten Steine und knapp 100 cbm Beton verbaut wurden.

Auf der Jahresvesammlung 2006 erfuhren die Mitglieder dann, dass in der gesamten Bauphase von November 2004 bis März 2006 insgesamt 7.180 Stunden von 76 “Arbeitern” erbracht wurden. Die Spitzenreiter in der Stundenliste waren Bauleiter Georg Daschinger mit über 800 Stunden und Helmut Haider sen. mit 1.035 Stunden. Für dieses ehrenamtliche Engagagement wurden sie auf der Bürgerversammlung mit dem Ehrenpreis “Fraunberger des Jahres” ausgezeichnet.

Die lang ersehnte Einweihung konnte dann am 07. Mai 2006 in gebührendem Rahmen gefeiert werden. Nach dem Gottesdienst auf der Terrasse des Sportheimes und den Festreden, waren die Gemeindebürger zusammen mit den Festgästen eingeladen, das Gemeinschaftsprojekt zu besichtigen. Das gemeinsame Mittagessen, zubereitet von der Metzgerei Wenninger-Stirner, wurde in der Halle des neuen Gerätehauses eingenommen, anschließend gab es Kaffee und Kuchen. Ein besonderer Dank gilt hier unseren Frauen, die für die Essensausgabe zuständig waren, die uns Arbeiter aber auch schon während der gesamten Bauphase mit Mittagessen versorgt hatten. Am Nachmittag konnten sich die Besucher bei einer großen Ausstellung von verschiedenen Feuerwehrautos informieren oder mit der Drehleiter der Feuerwehr Erding einen Blick von oben auf den Festplatz werfen. Es folgten noch verschiedene Vorführungen der benachbarten Feuerwehren, so wurde der nicht mehr benötigte Bauwagen von der Feuerwehr Reichenkirchen gelöscht, nachdem er in Brand gesteckt wurde. Die Feuerwehr Wartenberg demonstrierte auf dem Vorplatz die Rettung eines Verunglückten bei einem Verkehrsunfall. So konnten sich die Gemeindebürger davon überzeugen, dass die nicht unerhebliche Investition der Gemeinde sinnvoll in den Schutz seiner Bürger erfolgt ist.

 

Neubau Lagerraum 2015

Nachdem immer noch Ausrüstung der Feuerwehr im alten Feuerwehrhaus gelagert ist, das mittlerweile von der Gemeinde als Bauhhof genutzt wird, genehmigte die Gemeinde 2015 den Neubau eines Lagerraumes auf dem Gelände der Feuerwehr. Darin sollen die Gitterboxen mit fertigen Sandsäcken, das Übungsauto für Verkehrsunfälle und verschiedene Gerätschaften für das Dorffest usw. gelagert werden. Auch für diese Baumaßnahme wurden bereits wieder viele Stunden  von Feuerwehrmännern aufgewendet, da dieser Neubau ebenfalls wieder teilweise in Eigenleistung erstellt wurde.

 

Anschaffungen und Ausrüstung der Feuerwehr

Am 21. April 1966 fand nach der ersten Frühjahrsübung eine Besprechung mit Bürgermeister Fischer und Gemeindekassier Füßl statt. Kommandant Eschbaumer wollte mit einer Gruppe das neu eingeführte Leistungsabzeichen „Die Gruppe im Löscheinsatz“ ablegen. Da jedoch die dafür nötige Ausrüstung der Feuerwehr noch nicht komplett war, sollte die Ergänzung dieser Ausrüstung mit dem Bürgermeister geklärt werden. Nach längerer Debatte sagte der Bürgermeister die finanziellen Mittel für die Beschaffung der benötigten Feuerwehrausrüstung zu.

Bis ins Jahr 1962 war die Feuerwehr Fraunberg, wie viele andere Feuerwehren dieser Größe auch, mit einer mittels Muskelkraft betriebener Feuerspritze ausgerüstet. 1961 genehmigte der Gemeinderat unter Bürgermeister Fischer die Anschaffung eines Tragkraftspritzenanhängers (TSA) für die Feuerwehr. Dieser Anhänger konnte am 20. Juni 1962 bei einer kleinen Feier an die Aktiven übergeben werden. Der Anhänger wurde mit dem alten „Eicher-Traktor“ der Bäckerei Wiesmüller zu den jeweiligen Einsatzorten gezogen.

Am 16. Dezember 1975 musste der Gemeinderat, der nach der Gebietsreform entstandenen Gemeinde Fraunberg, bei der nun neben Fraunberg auch die ehemaligen Gemeinden Reichenkirchen und Thalheim zusammengeschlossen waren, entscheiden, welche Feuerwehr das neu anzuschaffende Feuerwehrauto (Ford Transit-TSF) erhalten sollte, Fraunberg oder Reichenkirchen, nachdem beide Feuerwehren einen Antrag auf Neubeschaffung gestellt hatten. Das Ergebnis der Abstimmung ergab 8:6 Stimmen für Fraunberg. Somit mussten sich die Kameraden aus Reichenkirchen noch etwas gedulden, bis auch sie ein TSF erhalten sollten.

Am 5. Dezember 1976 wurde das neue Feuerwehrauto durch Pfarrer Anton Trischberger geweiht. Nach einem Gottesdienst in der Pfarrkirche St. Florian fand die Weihe auf dem Parkplatz vor unserem Rathaus statt. Herr Zanzerl, als Vertreter der Herstellerfirma Bachert, übergab nach der Weihe den Autoschlüssel an Bürgermeister Lambert Bart, der ihn feierlich an Kommandant Eschbaumer weiterreichte. Nach den Festreden lud Bürgermeister Bart alle Anwesenden zu einem Frühschoppen mit der Blaskapelle Reichenkirchen ins Gasthaus Stuhlberger.

Nachdem in der Generalversammlung vom 25. Februar 1978 beschlossen wurde, eine neue Aufhängung für die persönliche Schutzausrüstung der Feuerwehrkameraden anzuschaffen, begann am 29. März Feuerwehrkamerad und Zeugwart, Josef Wildner, die neue Garderobe zu fertigen. .

Nachdem sie von der Verzinkerei zurück war, wurde sie sogleich im Gerätehaus eingebaut, so dass jetzt  die Schutzanzüge, Helme und Stiefel für jeden Feuerwehrmann übersichtlich untergebracht waren.

Zum Jahresende genehmigte der Gemeinderat für die Feuerwehrautos der 3 Gemeindefeuerwehren die Anschaffung von Funkgeräten. Die Auslieferung und der Einbau sollten bis 17. April 1979 erfolgen und ab diesem Zeitpunkt waren auch wir dem Funkkreis Erding angeschlossen.

Am 10. Mai 1990 begannen Aktive der Feuerwehr mit dem Einbau von Toiletten in das bestehende Feuerwehrhaus. In über 300 freiwilligen Stunden wurde dieser Einbau bis zum Dorffest am 14. Juli 1990 fertig gestellt.

Am 28. März 1991 wurde im Besprechungsraum im Feuerwehrhaus eine Elektroheizung eingebaut, so dass wenigstens der Besprechungsraum in den Wintermonaten bei Bedarf geheizt werden konnte.

Unser Feuerwehrauto hatte uns in letzter Zeit immer wieder durch Startschwierigkeiten in Verlegenheit gebracht, deshalb wurde bei der Gemeinde ein Antrag auf Ersatzbeschaffung eines neuen Löschgruppenfahrzeuges gestellt. In der Jahresversammlung am 6. März 1993 konnte uns Bürgermeister Bart mitteilen, dass die Gemeinde beschlossen hat, ein neues Feuerwehrauto anzuschaffen.

Am Namenstag des Schutzpatrons der Feuerwehr, dem Florianstag 1994, wurde das neue Feuerwehrauto in einer würdigen Feier geweiht. Geweiht wurde das Fahrzeug durch Pfarrer Josef Kriechbaumer während einer im Freien zelebrierten feierlichen Messe zu Ehren des Heiligen Florians. Nach der Weihe erfolgte die offizielle Übergabe des Fahrzeuges durch Bürgermeister Bart an 1. Kommandanten Pfanzelt. Nach den Grußworten der Firma GFT und von Kreisbrandrat Sinseder lud Bürgermeister Bart die Ehrengäste, die anwesenden Gemeinderäte sowie die Aktiven der Feuerwehr zu einem Frühschoppen ins Gasthaus Stulberger. Nach der Fahrzeugweihe konnten die interessierten Gemeindebürger das neue Feuerwehrauto besichtigen und die zahlreichen Fragen wurden von den Feuerwehrmännern gerne beantwortet und es wurde in den Gesprächen immer wieder betont, dass das neue Feuerwehrauto nicht für die Feuerwehr, sondern für die Gemeindebürger angeschafft wurde.

Die Aufgaben der Feuerwehren werden immer umfangreicher. Aus diesem Grund beantragte die Feuerwehr Fraunberg bei der Gemeinde die Anschaffung eines Mehrzweckfahrzeuges. Einerseits sollte zusätzliches Personal an die Einsatzstelle transportiert werden, andererseits sollte auch Material befördert werden können. Deshalb entschied sich die Feuerwehr Fraunberg für einen Kleinlaster mit Doppelkabine und Ladefläche. Von der Gemeinde erhielten wir für die Anschaffung einen Festbetrag in Höhe von 27.000 Euro. Aus unserer Vereinskasse haben wir für den neuen Mercedes Sprinter mit Doppelkabine und Planenaufbau insgesamt Euro 12.221 mitfinanziert. Zur Einweihung des neuen Versorgungsfahrzeugs lud die Feuerwehr am 18.10.2009 ein. Leider spielte das Wetter nicht mit, weshalb der Gottesdienst vom Vereinsheim in die Kirche verlegt werden musste. Anschließend wurde das neue Fahrzeug im Beisein von Bürgermeister Wiesmeier, den Gemeinderäten,  dem Patenverein Maria Thalheim, Kreisbrandrat Vogl und Kreisbrandmeister Ganslmeier durch Pfarrer Paul am Gerätehaus geweiht und offiziell in Dienst gestellt. Anschließend gab es noch ein gemütliches Beisammensein mit Mittagessen im Gerätehaus.

Wie sich beim Juni-Hochwasser 2013 herausgestellt hat, war unsere Feuerwehr für solche Kathastropheneinssätze nur mangelhaft ausgerüstet. Deshalb wurden von der Gemeinde für unsere Feuerwehr ein zusätzliches Notstromaggegat und zwei Schmutzwasserpumpen mit unterschiedlichen Pumpleistungen angeschafft. Für Transportaufgaben erhielt die Feuerwehr im Januar 2014 einen Anhänger mit Planenaufbau.

 

Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Fraunberg, 1911 – 1935

soweit rekonstruierbar.

Jahr     1. Kommandant         2. Kommandant         Kassier                         Schriftführer

 

1911    Wagenbauer Anton     Stix Heinrich                 Stix Heinrich

1912    Ernst Felix                  Müller Ludwig             Eschbaumer Josef    

1913    Ernst Felix                  Müller Ludwig

1914    Ernst Felix                  Müller Ludwig             Eicher Sebastian

1915    Ernst Felix                                                  Eicher Sebastian

1916    Bauer Lorenz                                              Eicher Sebastian          Eicher Seb.

1917                                                                     Eicher Sebastian          Eicher Seb.

1918                                                                     Eicher Sebastian          Eicher Seb.

1919    Ernst Felix                  Stuber Franz              Eicher Sebastian          EicherSeb.

1920

1921

1922

1923

1924    Ernst Felix                  Stuber Franz              Eicher Sebastian        Eicher Seb.

1925    Schneider Bened.        Lainer Georg             Wiesmüller Paul         Wiesmüller Paul

1926    Schneider Bened.        Neumaier Georg         Wiesmüller Paul         Wiesmüller Paul

1927-1931      Ernst Felix        Neumaier Georg         Wiesmüller Paul         Wiesmüller Paul

1932    Pfanzelt Josef             Neumaier Georg        Wiesmüller Paul         Wiesmüller Paul

1932    Ernst Felix, Ehrenkommandant

1933    Pfanzelt Josef             Neumaier Georg        Wiesmüller Paul         Wiesmüller Paul

1934    Pfanzelt Josef             Brendl Georg             Brendl Georg

1934    Neumaier Georg, Ehrenmitglied

1935    Pfanzelt Josef             Brendl Georg             Brendl Georg

 

Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Fraunberg, 1945 – heute

 

Jahr                1. Kommandant         2. Kommandant         Vorstand                     Kassier            Schriftführer

 

1945-1950      Adelsberger Ludwig   Pfanzelt Georg           Adelsberger Ludwig   Füssl Franz          Füssl Franz

1950-1958      Pfanzelt Georg                                         Pfanzelt Georg           Füssl Franz          Füssl Franz

1959-1960      Lechner Anton          Käsmaier Jakob         Lechner Anton           Füssl Franz          Schraufstetter

1960-1962      Angermaier Kaspar    Käsmaier Jakob         Angermaier Kaspar    Lechner Josef       Schraufstetter

1963-1965      Angermaier Kaspar    Käsmaier Jakob         Angermaier Kaspar    Daschinger Alb.       "

1966-1968      Eschbaumer Konrad   Käsmaier Jakob         Eschbaumer Konrad  Schraufstetter       Lainer Georg

1969-1971      Eschbaumer Konrad  Lainer Georg              Eschbaumer Konrad  Schraufstetter       Lainer Georg

1971-1971      Eschbaumer Konrad  Lainer Georg              Eschbaumer Konrad  Anzinger Jos.        Lainer Georg

1972-1980      Eschbaumer Konrad  Haider Helmut            Eschbaumer Konrad  Deutinger Joh.      Lainer Georg

1981-1985      Eschbaumer Konrad  Wildner Josef             Eschbaumer Konrad  Deutinger Joh.       Lainer Georg

1986-1986      Rasthofer Johann      Wildner Josef             Reiser Ludwig          Daschinger Alb.      Lainer Georg

1987-1989      Wildner Josef            Streinz Johann           Huber Manfred        Daschinger Alb.      Lainer Georg

1990-1992      Pfanzelt Barth.          Streinz Johann           Huber Manfred         Daschinger Alb.      Lainer Georg

1993-1996      Pfanzelt Barth.          Streinz Johann           Haider Helmut          Daschinger Alb.      Lainer Georg

1997-2002      Streinz Johann          Pfanzelt Barth.           Haider Helmut          Daschinger Alb.      Lainer Georg

2003-2008      Streinz Johann          Daschinger Georg       Haider Helmut          Daschinger Alb.      Lainer Georg

2009-2012      Streinz Johann          Hattensperger M.        Daschinger Albert     Weber Georg         Lainer Niklas

2013-2014      Hattensperger M.      Stulberger Andreas     Daschinger Albert      Weber Georg        Lainer Niklas

 

Die aktuell gewählte Vorstandschaft setzt sich wie folgt zusammen:

 

            Kommandant:                        Daschinger Georg

            Stellvertr. Kommandant:         Pfanzelt Hubert

 

            Vorstand:                               Daschinger Albert

            Stellvertr. Vorstand:                 Atzberger Georg jun.

 

            Kassier:                                  Daschinger Georg

            Stellvertr. Kassier:                    Weber Georg

           

            Schriftführer:                          Hackl Raphael jun.

 

Markante Einsätze der Freiwilligen Feuerwehr Fraunberg

 

  1. November 1930

Brand in Kleinthalheim, Unterstützung der Freiwilligen Feuerwehr Thalheim.

 

  1. November 1930

Feueralarm gegen 22.00 Uhr, Feuer beim Reiter-Bauern in Fraunberg.

 

  1. November 1930

Gegen 0.30 Uhr Feueralarm bei der Freiwilligen Feuerwehr Fraunberg. Brand im Anwesen Radlmeier (Obermaier) in Sandberg. Über die näheren Umstände wurde im Protokollbuch leider nichts vermerkt.

 

  1. September 1954

Um 16.00 Uhr wird für die Freiwillige Feuerwehr Fraunberg Alarm ausgelöst. Der "Mesnerbauer" von Riding steht in Flammen.

 

  1. August 1979

Um 17.30 Uhr wurde für die Freiwillige Feuerwehr Fraunberg Alarm ausgelöst. Im Stallgebäude von Georg Siebenbürger in Furthmühle war ein Feuer ausgebrochen. Als die Männer der Feuerwehr am Brandort eintrafen hatte sich das Feuer bereits zu einem Großbrand entwickelt.. Mit Hilfe der Kameraden aus Wartenberg gelang es, das Feuer soweit unter Kontrolle zu bringen, um die Tiere in den Stallungen zu befreien und das angrenzende Wohngebäude vor den Flammen zu sichern.

 

  1. Mai 1981

An diesem Tag ereignete sich ein grauenvoller Verkehrsunfall kurz vor Fraunberg auf Höhe des Fraunberger Schlosses. Ein schwerer Lastwagen war mit einem entgegenkommenden MVV-Bus frontal kollidiert. Die beiden Busfahrer erlagen noch an der Unfallstelle ihren schweren Verletzungen, mehrere Fahrgäste waren zum Teil schwer verletzt worden. Die alarmierten Männer der Feuerwehren aus Fraunberg und Wartenberg übernahmen die Absicherung der Unfallstelle und bargen die Verletzten aus dem zerbeulten Bus.

 

  1. Oktober 1981

Im Sägewerk von Jakob Angermaier war ein Brand ausgebrochen. Gegen 17.00 Uhr wurde die Feuerwehr über Sirene alarmiert. Als die Feuerwehr Fraunberg und die Nachbarwehr aus Wartenberg eintrafen, stand das Sägewerk bereits vollständig in Flammen und so konzentrierte man sich darauf, das neben der Säge stehende Wohnhaus mit Mühle vor den Flammen zu retten, was auch gelang. Als Brandursache stellte sich ein heißgelaufener Motor heraus.

 

  1. November 1983

Feueralarm für die Freiwillige Feuerwehr Fraunberg. In einer mit Elektrogeräten und Ersatzteilen voll gelagerten Garage in der Erdinger Straße war ein Brand ausgebrochen. Trotz der Unterstützung der Stützpunktfeuerwehr Wartenberg konnten die in der Garage gelagerten Waren nicht mehr gerettet werden. Der Sachschaden belief sich auf ca. 80.000 DM.

 

  1. Juli 1995

Feueralarm für die Freiwillige Feuerwehr Fraunberg. In der berüchtigten Ringo-Ranch in Kleinstürzlham war ein Großbrand ausgebrochen. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehren aus Thalheim, Fraunberg und Wartenberg konnten das Wohnhaus und die Stallungen nicht mehr gerettet werden. Die Ermittlungen der Polizei ergaben Brandstiftung als Brandursache.

 

  1. Juli 1996

Einsatzalarm für die Feuerwehr Fraunberg. Um ca. 17.30 Uhr ereignet sich ein schwerer Verkehrsunfall zwischen Riding und Wartenberg. Die beiden Schwerverletzten wurden mit Rettungshubschraubern in Spezialkliniken geflogen.

 

Am Pfingstsamstag 1999

Gegen 23.00 heulten in der Gemeinde Fraunberg die Sirenen. Aufgrund tagelangen Regens waren die Bäche und Flüsse in Bayern stark angestiegen, hinzu kam noch die späte Schneeschmelze in den Bergen, so dass die Bäche und Flüsse aus den Bergen kommend überall in Oberbayern Hochwasser führten und über die Ufer traten. Die bestehenden Dämme drohten zu brechen und so wurde auch in den Landkreisen Erding und Freising Katastrophenalarm ausgelöst, da der Damm der Isar von Gaden bis Moosburg wegen Aufweichung zu brechen drohte. Über Funk erhielten wir den Auftrag uns in Gaden bei der dort eingerichteten Einsatzleitung zu melden. Von dort wurden wir zusammen mit anderen Wehren aus unserem Landkreis am Isardamm hinter Gaden eingesetzt. Wir füllten Sandsäcke und diese wurden mit schwerem Gerät durch das Hochwasser an den Damm gebracht, wo Sie von Feuerwehrmännern am Damm zur Stabilisierung verlegt wurden. Trotz des Schaufelns schielten wir mit einem Auge immer wieder auf den Wasserstand neben dem Platz, wo wir die Sandsäcke gefüllt haben, da uns doch ein flaues Gefühl im Magen beschlich, wenn wir an den drohenden Dammbruch dachten. Gegen 6.00 Uhr früh wurden wir durch andere Wehren aus dem Landkreis abgelöst.

 

  1. November 1999

Um 19.00 Uhr heulen in der Gemeinde Fraunberg die Sirenen. In Bachham, beim Weiß, stehen die Stallungen lichterloh in Flammen. Durch Nebel werden die beim Brand entstehenden Rauchschwaden am Boden gehalten und der anhaltende Ostwind treibt die Schwaden in Richtung Fraunberg. Der Rauch vermischt mit Nebel ist in Fraunberg so dick, dass die Feuerwehrmänner auf dem Weg zum Feuerwehrhaus nur Schritttempo fahren können. Außerdem herrscht durch Frost Glatteisgefahr, so dass die Anfahrt an den Brandort sehr gefährlich war.

 

Männer der Feuerwehr Fraunberg übernehmen in 3 Schichten die Brandwache und werden am Samstagmorgen von der Feuerwehr Thalheim abgelöst. Nach der Ablösung durch Thalheim müssen wir unser Feuerwehrauto für einige Stunden im Gerätehaus in Thalheim zum auftauen unterstellen, da sämtliche Armaturen im Pumpenbereich bei der in dieser Nacht herrschenden Kälte eingefroren sind. Am Samstag Nachmittag sind die Aufräumarbeiten insbesondere der Abtransport der verbrannten Tiere erledigt und wir können unsere Gerätschaften abbauen.

 

  1. Dezember 1999

Für den 2. Weihnachtsfeiertag sagte der Wetterbericht starken Westwind, der bis zu Orkanstärke anwachse könne, voraus. Nachmittags gegen 14.00 Uhr heulten wieder die Sirenen in Fraunberg. Anlass war ein umgestürzter Baum an der Erdinger Straße auf Höhe des Fraunberger Schlosses. Dabei wurde ein Auto unter einem umgestürzten Baum begraben. Für die Fahrerin des Golfs kam leider jede Hilfe zu spät. Die von der Feuerwehr Erding mit schwerem Rettungsgerät aus dem zerstörten Auto befreite Frau verstarb noch an der Unfallstelle. Der leicht verletzte Beifahrer wurde ins KKH Erding gebracht.

 

  1. Juli 2003

Während des Pfarrfestes in Riding heulte die Sirene und die Feuewehren Fraunberg, Thalheim und Wartenberg wurden per Einsatzbefehl nach Hinterbaumberg gerufen. Dort hatte ein schon älterer Mähdrescher während der Erntearbeit auf dem Feld Feuer gefangen und stand bei unserem Eintreffen in hellen Flammen. Unter Atemschutz wurden die Flammen am Mähdrescher rasch gelöscht und auch das bereits brennende Stroh auf dem Feld konnte gelöscht werden. Der Bauer Alois hatte richtig auf den Brand reagiert und mit einem Tiefgrupper eine Schneise um den brennenden Mähdrescher gezogen, so dass sich das Feuer nicht auf das gesamte Feld ausdehnen konnte. Es ist gar nicht auszudenken, was hätte passieren können, wenn das Feuer auf das angrenzende Waldgebiet übergegriffen hätte. Es wurde sogar ein Polizeihubschrauber angefordert, um den Wald nach eventuellen Glutnestern abzusuchen.  Nach zwei Stunden konnten die 18 Mann unserer Feuerwehr wieder abrücken.

 

  1. Oktober 2003

Gegen 14.50 Uhr erging Einsatzalarm für Florian Fraunberg. An der Abzweigung Staatsstraße 2082 und Kreisstraße ED1 war ein aus Richtung Edersberg kommender mit Saatgut beladener Lkw umgekippt und lag quer auf der Einmündung. Die Feuerwehr übernahm die Verkehrsabsicherung bis der Lkw von 2 Spezialkränen wieder aufgestellt wurde. Die Feuerwehr beteiligte sich auch beim Bergen der Ladung und reinigte anschließend die Fahrbahn.

 

  1. Dezember 2004

Gegen 19.20 Uhr Einsatzalarm für Florian Fraunberg. Das Meldebild lautete Waldbrand in Bachham. Die Anfahrt über eine mit tückischem Schneematsch bedeckte Feldstraße hinauf zur Einsatzstelle wurde zu einer nicht ganz ungefährlichen „Offroad-Tour“.  Gott sei Dank war es aber kein Ernstfall,ein Landwirt hatte nach getaner Waldarbeit die Holzabfälle verbrannt. Leider hat er das Feuer nicht bei der Polizei angemeldet, so dass dieser Alarm über die Polizei ausgelöst wurde.

 

  1. April 2006

Wieder Einsatzalarm für Florian Fraunberg. Um 2.48 Uhr rücken 10 Mann der Feuerwehr aus um den Landeplatz, sprich den Sportplatz des FC Fraunberg für die Landung eines Rettungshubschraubers auszuleuchten.

 

  1. Oktober 2010

Alarm für die Feuerwehr zu einem Verkehrsunfall auf der ED1. Zum Bedauern der Feuerwehr konnte die verunglückte Person, bei der es sich um einen Freund vieler Kameraden handelte, nur noch tot aus dem Autowrack geborgen werden. 6 Mann waren am Einsatz beteiligt.

 

  1. Juni 2012

Einsatz für Florian Fraunberg. Eine riesige Regenfront zog über die Gemeinde. Es regnete teilweise über 50 l/m². Die Feuerwehr war bis spät in die Nacht damit beschäftigt, gegen die Überschwemmungen anzukämpfen. Es mussten mehrere Keller ausgepumpt werden und verschmutzte Straßen gereinigt werden. Unter anderem mussten an der überfluteten Einmündung der ED1 in die ST 2082 bei Fraunberg verstopfte Gullis geöffnet werden, um die  Wassermassen wieder abfließen zu lassen. In Riding war neben der ST 2082 auch die Thalheimer Strasse überflutet und der Schlamm stand 10 cm hoch auf der Straße und musste in Zusammenarbeit mit den Ridinger Anwohnern beseitigt werden.

 

  1. März 2013

Kaminbrand in Riding. In Zusammenarbeit mit der Feuerwehr Reichenkirchen kann der Kamin gelöscht werden. 8 Männer waren 2 Stunden im Einsatz.

 

  1. Mai 2013

Gegen 18.15 Uhr Alarm für Florian Fraunberg. Nach Starkregen ist die Ortschaft Vorderbaumberg regelrecht überflutet. Die Feuerwehr Fraunberg ist mit 11 Mann zur Unterstützung der Kameraden aus Maria Thalheim behilflich, vollgelaufene Keller und Gullis auszupumpen. Einsatzsdauer ca. 2 Stunden.

 

  1. Juni 2013

Kathastrophenalarm für den Landkreis Erding. Bereits ab 13.30 Uhr ist unser Versorgungsfahrzeug mit 7 Mann  für den Landkreis unterwegs und bringt Sandsäcke aus einem Depot im Fliegerhorst nach Reithofen und Oberding zum Befüllen. Die gefüllten Sandsäcke werden nach Schwindkirchen gebracht. Einsatzende gegen 01.30 Uhr.

 

Um 17.00 Uhr nochmals Alarm für Florian Fraunberg. Das Hochwasser kommt nun auch nach Fraunberg. Die Strogen tritt massiv über ihr Ufer. 15 Mann, die nicht bei sich zu Hause gegen die Fluten kämpfen müssen, sind im Dauereinsatz in Fraunberg und Riding, gegen die Wassermassen aber meist hilflos. Zusammen mit Fraunberger Bürgern werden in der Sandgrube der Firma Hörhammer in Sandberg Sandsäcke, die vom Raiffeisenlagerhaus in Riding geholt wurden, gefüllt und in Fraunberg und Riding verteilt. Mehrere Keller in Fraunberg, entlang der Strogen sind voll gelaufen. Einsatzende ca. 02.00 Uhr.

 

      03.06.2013

Gegen 07.45 Uhr treffen sich Feuerwehrmänner um mit den Aufräumarbeiten des Hochwassers zu beginnen. Zuerst wird mit Unterstützung der Kameraden aus Reichenkirchen ein Keller in der Erdinger Straße leer gepumpt. Es folgen weitere Einsätze, so wird der Keller im Fraunberger Schloss ausgepumpt, wir unterstützen einen Landwirt in Riding mit Sandsäcken. Nachdem keine Einsätze in unserer Gemeinde mehr abzuarbeiten sind melden wir uns bei der Einsatzzentrale des Katastrophenstabes als einsatzbereit. Daraufhin werden wir zu Einsätzen nach Langengeisling, Angelsbruck, Harham und wieder nach Langengeisling in die Siedlung – Fehlbachstrasse – beordert. Einsatzauftrag jeweils Keller auspumpen. Gegen 20.45 Uhr wurden wir durch eigene Kräfte aus Fraunberg abgelöst. Ende des Einsatzes ca. 00.45 Uhr.

 

     04.06.2013

Ab 09.00 Uhr waren nochmals 5 Kameraden der Feuerwehr damit beschäftigt, letzte Aufräumarbeiten in Riding und Furthmühle zu erledigen. Dazu kamen die Aufräumarbeiten in unserem Feuerwehrhaus, Reinigung der Ausrüstung und Wiederherstellung der Einsatzbereitschaft.

Zusammenfassend bescherte uns dieses Jahrhunderthochwasser insgesamt 24 Einsätze mit einer Einsatzdauer von über 38 Stunden, dies ergibt bei 24 eingesetzten Aktiven insgesamt über 430 Einsatzstunden.

 

  1. Oktober 2013

Gegen 15.30 Uhr sind auf der ST 2082 zwischen Fraunberg und Reichenkirchen insgesamt 4 Fahrzeuge an einem Verkehrsunfall beteiligt. Eine Person war in ihrem Auto eingeklemmt und musste durch die Feuerwehr befreit werden und wurde dann ins Krankenhaus gebracht. Die Feuerwehr Fraunberg übernahm die Verkehrsabsicherung. Insgesamt entstand bei diesem Unfall ein Schaden von über 45.000 Euro.

 

  1. Juni 2014

Brand in einer Werkstatt in Grucking. Alarmierung um 20.39 Uhr. 1 vermisste Person, Unter Atemschutz wird die Werkstatt und das angrenzende Wohngebäude nach der vermissten Person abgesucht aber nicht gefunden. Nach ca. 3 Stunden rücken 17 Aktive der Feuerwehr Fraunberg wieder ab. Das LKA übernimmt die Ermittlungen.