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Feuerwehr Fraunberg

Atemschutz Training-Day am 02.09.2020

Die Freiwillige Feuerwehr Fraunberg veranstaltete am Samstag im Rahmen der diesjährigen Feuerschutzwoche wieder einen Trainingstag für ihre Atemschutzgeräteträger. Die verschiedenen Übungsscenarien, ausgearbeitet und vorbereitet vom Atemschutzbeauftragten Georg Neumaier und  Tanja Benner, sowie den Kommandanten Thomas Daschinger und Andreas Neumaier, stellten die eingesetzten Atemschutztrupps  vor durchaus realistische Aufgaben.

Nach der Begrüßung der vielen Gäste, darunter 2. Bürgermeister Hans Rasthofer und 3. Bürgermeisterin Anni Gfirtner, sowie einiger Gemeinderäte  durch Kommandant Thomas Daschinger konnten sich die interessierten Besucher über Inhalt und Funktion des Löschfahrzeuges informieren.

Anschließend demonstrierte ein Atemschutztrupp, wie er sich im Ernstfall ausrüstet und welche Gerätschaften er  für den Einsatz mitführen muss. Kommandant Daschinger erklärte den Zuschauern die einzelnen Handlungen und wies daraufhin, dass  diese Tätigkeiten im Ernstfall selbstverständlich bereits im Feuerwehrauto während der Anfahrt zum Einsatzort erledigt werden müssen.

Am Übungsplatz, dem Parkplatz in der Ortsmitte von Fraunberg waren bereits  verschiedene Brandsituationen mit diversen Brandgütern aufgebaut. Darunter ein Fettbrand, der meist der Grund für Zimmerbrände, speziell in der Küche darstellt. Hier wurde den Zuschauern  praktisch vorgeführt, was passieren kann, wenn versucht wird, erhitztes Fett mit Wasser zu löschen.

Die nächste Übung fand auf einem Hof in Fraunberg statt. Hier meldete der Besitzer der „Leitstelle“ den Brand  in einer Lagerhalle und es sei eine Person vermisst. Nachdem die Wasserversorgung aufgebaut war, machte sich der Atemschutzrupp auf die Suche nach dem Vermissten in der künstlich verrauchten Lagerhalle. 2. Kommandant, Andreas Neumaier, übernahm bei dieser Übung die Moderation und erläuterte den vielen Zuschauern den Ablauf und Hintergrund bei dieser Übung.   Nach kurzer Suche konnte die gesuchte „Person“ ins Freie gebracht werden und wurde dann von weiteren Feuerwehrmännern betreut und es erfolgte die Erstversorgung der verletzten Person, anschließend wurde er dann dem imaginären Rettungsdienst aus Langenpreising übergeben. Zum Abschluss der Übung durften sich die vielen anwesenden Kinder unter Anleitung in der verrauchten Halle umsehen und der Atemschutztrupp zeigte ihnen, wie die Feuerwehr in verrauchten Räumen vorgeht, um vermisste Personen zu finden. Nach dieser Übung erfolgte die Rückkehr zum Rathausplatz, der der Feuerwehr als Basis diente. Hier konnten die interessierten Besucher weiter Fragen an die Feuerwehr stellen in Bezug auf Ausstattung und Ausbildung. Die wissbegierigen Kinder durften nun im Feuerwehrauto Platz nehmen und es gab die Möglichkeit für die geduldigen Eltern Fotos von ihren kleinen „Feuerwehrmännern“ und „Feuerwehrmädchen“ zu machen. Der ausfahrbare Lichtmast machte ebenfalls großen Eindruck bei groß und klein.

Nach einer kurzen Mittagspause folgte eine weitere Übung auf dem Parkplatz in Fraunberg. Bei Ladungsarbeiten mit einer schweren Baumaschine trat bei Fässern mit Chemikalien brennbare Flüssigkeit aus. Ein Arbeiter wurde dabei verletzt und befand sich bei Ankunft der Feuerwehr bewusstlos im Gefahrenbereich. Außerdem hatte sich die auslaufende Flüssigkeit entzündet. Kommandant Daschinger erläuterte den vielen Zuschauern, darunter auch 1. Bürgermeister Hans Wiesmaier, die nach der Mittagspause wieder gekommen waren, die Vorgehensweise der Feuerwehr bei dieser Übung. Dabei informierte er sie, dass das erste Augenmerk der Feuerwehr immer der Rettung von gefährdeten Personen gilt und erst dann das Löschen von Bränden oder andere Hilfeleistungen  erfolgen. Für die erst später dazu gekommenen Zuschauern stellte die Feuerwehr nochmals einen Fettbrand nach und Kommandant Daschinger warnte die Gäste nochmals eindringlich davor,  brennende Pfannen mit Wasser zu löschen, wenn möglich sollte der Brand mit einem Topfdeckel oder einer Decke erstickt werden.

Der gesamte Trainingstag wurde unter Einhaltung der Infektionsschutzmaßnahmen durchgeführt. Dies war der veranstaltenden Feuerwehr sehr wichtig.

Zum Schluss bedankten  sich Kommandant Thomas Daschinger  und der Leiter Atemschutz,  Georg Neumaier, bei den vielen Zuschauern für ihr Ausharren trotz der heißen Temperaturen und bei den teilnehmenden Feuerwehrkameraden.

Text.: Albert Daschinger